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Jugendführung stärkt die Rolle des GSI im europäischen Projekt NextGen Youthwork

  • Autorenbild: GSI
    GSI
  • 19. Juni
  • 3 Min. Lesezeit
Youth leadership strengthens GSI’s role in the European NextGen Youthwork project
Jugendführung stärkt die Rolle des GSI im europäischen Projekt NextGen Youthwork | Image credits: NextGen Youthwork - Richter Foundation - Erasmus

 

Das Global Society Institute (GSI) beteiligt sich am europäischen Projekt NextGen Youthwork, einer Erasmus+-Trainingsinitiative mit Schwerpunkt auf Jugendarbeit, internationaler Zusammenarbeit und der Entwicklung praktischer Kompetenzen für junge Menschen und Jugendarbeiterinnen und Jugendarbeiter. Dem Vorstand gehören Mohamed Ben Mussa Hamed, Alba Rodriguez, Fabio Parzych und Santiago Santos an, junge Mitglieder des GSI, die bereits in den Bereichen Jugendführung, Bildung, demokratische Teilhabe und internationales Lernen aktiv waren.

 

Das Projekt wurde im Rahmen von Erasmus+ genehmigt und wird Partnerorganisationen und Teilnehmende aus verschiedenen europäischen Ländern zusammenbringen. Ziel ist es, die Rolle der Jugendarbeit zu stärken, die Entwicklung neuer, von jungen Menschen geleiteter Initiativen zu unterstützen und zu untersuchen, wie internationale Zusammenarbeit auf die Bedürfnisse, Interessen und Herausforderungen junger Menschen reagieren kann.

 

NextGen Youthwork ist als praxisorientierter Trainingsprozess konzipiert, der auf non-formaler Bildung, Peer-Learning und aktiver Beteiligung basiert. Das Programm umfasst Präsentationen, Gruppendiskussionen, Debatten, Fallstudien, praktische Übungen, kulturelle Aktivitäten sowie Besuche im Zusammenhang mit Jugendarbeit. Durch diese Methoden sollen die Teilnehmenden ermutigt werden, Führungskompetenzen zu entwickeln, internationale Netzwerke aufzubauen und ein tieferes Verständnis dafür zu gewinnen, wie Erasmus+-Projekte gestaltet und umgesetzt werden können.

 

Die Initiative verfolgt außerdem das Ziel, jungen Menschen eine stärkere Rolle bei der Gestaltung von Aktivitäten zu geben, die ihre eigenen Gemeinschaften betreffen. Anstatt Jugendarbeit ausschließlich als Berufsfeld darzustellen, versteht das Projekt sie als einen Raum, in dem junge Menschen lernen können, Verantwortung zu übernehmen, gesellschaftliche Bedürfnisse wahrzunehmen, mit anderen zusammenzuarbeiten und sinnvolle Möglichkeiten für Gleichaltrige zu schaffen.

 

Den Projektinformationen zufolge wird die erste Trainingsaktivität im November 2026 im Kosovo stattfinden und fünf Tage dauern, zuzüglich zusätzlicher Reisetage. Diese erste Phase wird sich auf die Position und Rolle der Jugendarbeit, die Verantwortlichkeiten von Jugendarbeiterinnen und Jugendarbeitern sowie die unterschiedlichen Lebensrealitäten konzentrieren, mit denen junge Menschen in verschiedenen Gemeinschaften konfrontiert sind.

 

Eine zweite Trainingsaktivität ist für Januar 2027 in Georgien geplant. Diese Phase wird sich darauf konzentrieren, geeignete Erasmus+-Aktivitäten zu identifizieren, wie etwa Initiativen des Europäischen Solidaritätskorps, Jugendaustausche und Trainingskurse. Außerdem wird untersucht, wie Organisationen die Zusammenarbeit in Europa ausbauen und internationale Netzwerke stärken können.

 

Innerhalb dieses Rahmens wird der Youth Advisory Board des GSI zur Entwicklung und Organisation des Projekts beitragen. Mohamed wird mit Unterstützung von Rea Fraser eine aktive Rolle in der Organisation übernehmen, während der erweiterte Beirat das Engagement des Instituts dafür widerspiegelt, junge Menschen nicht nur als Teilnehmende, sondern auch als Mitwirkende an der Gestaltung und Weiterentwicklung internationaler Initiativen einzubeziehen.

 

Die Mitglieder des Youth Advisory Board bringen unterschiedliche Hintergründe und Interessensgebiete in das Projekt ein. Ihre Profile umfassen internationalen Handel, demokratische Teilhabe, Studierendenvertretung, Wissenschaft, Bildung, Biologie, Technologie, Mathematik, sportliche Leistungsfähigkeit und Global-Society-Initiativen. Diese Vielfalt spiegelt den übergeordneten Zweck des Beirats wider: junge Menschen mit unterschiedlichen Fähigkeiten, Interessen und Perspektiven im Rahmen einer gemeinsamen gesellschaftlichen Verantwortung miteinander zu verbinden.

 

Für das GSI steht das Projekt in engem Zusammenhang mit seiner umfassenderen Arbeit zu globaler Gesellschaft, bürgerschaftlicher Teilhabe und internationalem Lernen. Es bietet ein konkretes Beispiel dafür, wie junge Menschen von Repräsentation zu aktivem Handeln übergehen können, indem sie zu Projekten beitragen, die Brücken zwischen Gemeinschaften bauen und langfristige grenzüberschreitende Zusammenarbeit fördern.

 

Die Beteiligung des GSI an NextGen Youthwork unterstreicht außerdem die Bedeutung institutioneller Räume, in denen junge Menschen Selbstvertrauen, Führungskompetenzen und praktische Erfahrung entwickeln können. In diesem Zusammenhang wird Jugendbeteiligung nicht als symbolische Geste verstanden, sondern als aktiver Beitrag zur Projektentwicklung, zur europäischen Zusammenarbeit und zur Wirkung innerhalb von Gemeinschaften.

 

Durch NextGen Youthwork macht das GSI einen weiteren Schritt in seiner Entwicklung als Raum für junge Führung, internationale Zusammenarbeit und gesellschaftliches Engagement. Das Projekt stärkt die Verbindung zwischen Jugendarbeit, Erasmus+-Lernmöglichkeiten und dem Engagement des Instituts für die Förderung einer stärker vernetzten, inklusiven und verantwortungsvollen globalen Gesellschaft.

 

 

 

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